prepaid-karte-vergleich.de Ratgeber Keine Auslandstelefonate mit höheren Kosten mehr

Aufhebung kostenintensiver Auslandtelefonate gefordert

Trotz der neuen EU-Regelungen für das Roaming müssen Kunden, die mit einer landeseigenen SIM-Karte ins Ausland telefonieren möchten, weiterhin mit Zusatz-Kosten rechnen. Eine Tatsache, die aus Sicht der Verbraucherzentrale dringenden Optimierungsbedarf vorweist.

Ende höherer Mobilfunkkosten für Auslandsgespräche?

Die Verbraucherzentrale beklagte das Ungleichgewicht innerhalb der Kostenaufstellungen, das sich auch nach der EU-Regulierung und der Aufhebung der Roaming-Zuschläge ergibt. So sei es laut dem Chef der vzbv, Klaus Müller, nicht akzeptabel, dass Kunden aus anderen EU-Ländern bei Telefonaten nach Deutschland derzeit dieselben Kostenaufwendungen berücksichtigen müssen wie bei einem Inlandsgespräch, jedoch umgekehrt von Deutschland in einen EU-Staat weiterhin zusätzliche Gebühren in Kauf zu nehmen haben. Am Ende liegen die Preise für die Telefonie mit deutscher SIM-Karte ins Ausland sogar wesentlich höher als die veranschlagten Tarif-Kosten.

Anbieterwechsel als weiterer Streitpunkt

Ferner beklagte Müller auch die Neuheiten bei dem Wechsel des Netzbetreibers. So ist es im Gespräch, jenen fortan nicht mehr von einem Kalendertag zu dem nächsten, sondern eher von Werktag zu Werktag vornehmen zu dürfen. Zusatzgebühren oder eine verlängerte Bearbeitungszeit seien hier vorprogrammiert, wie die Verbraucherzentrale befürchtet. Schon im September des Jahres 2017 kam es zu einem Gespräch über die beabsichtigen Veränderungen gemäß der EU-Regelungen.

Versorgungspause bei Providerwechsel birgt Probleme

In der besagten Unterredung ging es vor allem um die geplante Anpassung des zeitlichen Rahmens, innerhalb welchem ein Kunde bei dem Wechsel eines Mobilfunkanbieters ohne eine Handyanbindung auskommen muss. Aktuell gelten in Deutschland Fristen von einem Kalendertag, doch wenn es zu einer Vereinheitlichung der EU-Richtlinien käme, wäre hierbei eine Änderung auf einen Werktag die mögliche Folge. Darin sieht die Verbraucherzentrale ebenfalls Probleme, denn das könnte die Zeiten ohne einen Mobilfunkanschluss erheblich verlängern. Eine erste Analyse diesbezüglich gab jedoch Entwarnung. Da die Netzbetreiber wissen, welche Schwierigkeiten teilweise bei einem Wechsel auftreten, werden für gewöhnlich keine Termine an Feiertagen, freitags, samstags oder sonntags vergeben. So bleibt der Provider bei eventuellen Problemen erreichbar und kann zügig reagieren. Außerdem besteht mittlerweile die Möglichkeit des Wunschtermins bei einer Umschaltung, was genauso dazu beiträgt, dass kein Umstieg auf einen anderen Netzbetreiber zu unpassenden Zeiten stattfände.
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