prepaid-karte-vergleich.de Ratgeber 31 GB Volumen-Verfall jährlich

Jährlich 31 GB Volumenverfall für Kunden

Bei einer Konsumentenbefragung durch Ericsson zeigte sich, dass die unflexiblen Tarife der Provider viele Kunden verärgern. Immerhin verfallen 31 GB pro Jahr daher ungenutzt. Infolgedessen streben die Nutzer nach einer Möglichkeit, mit den nicht gebrauchten Daten zu handeln. Nur einer der diversen Kritikpunkte, denn auch die Glaubhaftigkeit der Anbieter und die Tarif-Leistungen machen Unstimmigkeiten bei den Verbrauchern sichtbar.

Konsumentenbefragung zeigt Wunsch nach Optimierung

Im Rahmen der Verbraucher- und Branchenstudie Towards a 5G Consumer Future, die von Ericsson mit 14.000 Kunden aus 14 Ländern absolviert wurde, trat ein deutliches Ergebnis zum Thema ungenutzter Daten hervor. Circa 2,6 GB monatlich, was etwa 31 GB pro Jahr macht, müssen Nutzer zwischen 15 und 65 Jahren verfallen lassen. Das ergibt ungefähr 517 Stunden Musik-Streaming oder 65 Stunden Video-Streaming, die unverbraucht an die Provider übergehen. Schließlich gibt es nur festgelegte Tarif-Varianten mit einer bestimmten Datengrenze. Wer sie überschreitet, muss mit bis zu dreimaliger kostenpflichtiger Aufstockung über die Datenautomatik rechnen, von der nicht selten ein Großteil des Volumens verfällt. Andererseits werden oftmals höhere Kontingente als nötig gebucht, um nicht in die Kostenfalle der Automatik zu geraten.

Datenhandel statt Wegfall

Grundsätzlich besteht bei den Kunden das Bedürfnis, die ungenutzte Kapazität gewinnbringend einsetzen zu dürfen. Dies wäre denkbar, indem sie die Daten an andere Verbraucher verschenken, mit ihnen als Währung eventuell Kosten senken oder sich jene für Folgemonate aufsparen. Die Befragung gab ebenfalls an, dass lediglich drei von zehn Konsumenten mit ihren Netzbetreiber zufrieden sind. Bezogen auf den kommenden 5G-Standard wird von 76 % der befragten Personen eine positive Resonanz deutlich, allerdings befürchten die Kunden drastische Preiserhöhungen.

Glaubwürdigkeit der Provider zweifelhaft

Neben der Unzufriedenheit aufgrund des unnötigen Volumenverfalls, scheinen viele Kunden auch sonst an der Zuverlässigkeit der Netzbetreiber zu zweifeln. Innerhalb der Studie kam heraus, dass nur rund 4 % den Versprechungen ihres Anbieters Glauben schenken. Weiterhin wünschen sich die meisten Nutzer eher faire Konditionen und hohe Geschwindigkeiten anstelle des umfangreichen Datenvolumens. Der Trend geht zum Zero-Rating, welches sich erfolgreich bewährt hat. Vielleicht zeigen sich die Anbieter in Zukunft deshalb offen für kundenfreundlichere Alternative.
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Ich bin Jonas Becker und helfe Ihnen dabei, den richtigen Tarif im Tarif-Dschungel zu finden.

Dies mache ich mit viel Freude bereits seit 2011...
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